Forex

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Forex Markt

Forex Markt

So bildet sich der Forex Markt: Die direkten Teilnehmer am Forex-Markt sind die Banken und die Broker. Dabei handelt es sich um ein weltweites Netzwerk. In der Anfangszeit von Forex lief der Handel ausschließlich zwischen den Banken selbst ab. Heutzutage steht dieser große Markt auch privaten Investoren oder Spekulanten offen. Allerdings führt der Weg zu Forex für private Anleger ausschließlich über die Broker. Forex ist kein real greifbarer Markt, wie etwa die Börsenparkette in Frankfurt oder New York. Vielmehr handelt es sich um einen virtuellen Marktplatz, der ausschließlich im Internet zu Hause ist. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Interbanken-Handel, da der Handel größtenteils zwischen den Banken direkt abläuft. Für den Außenstehenden ist es nahezu unmöglich zukünftige Entwicklungen einschätzen zu können. Diese Aufgabe übernehmen die Broker, die neben den Banken als einzige Gruppe direkt am Forex-Handel beteiligt sind.

Die einzige Möglichkeit für den privaten Händler zur Einschätzung einer Tendenz besteht darin, aus der Kursentwicklung der zurückliegenden Stunden Rückschlüsse auf die Kursentwicklung der nahen Zukunft zu ziehen. Da die internationalen Währungskurse aber von sehr vielen Faktoren abhängen, sind solche Spekulationen mit Vorsicht zu genießen. Den direkten Teilnehmern auf dem Forex-Markt, den Banken und den Brokern, steht dagegen eine Vielzahl weiterer Handelssignale zur Verfügung. Die Kursschwankungen der einzelnen Währungen unterliegen dabei den marktüblichen Gesetzen. So nehmen beispielsweise politische oder gesellschaftliche Ereignisse direkten Einfluss auf den Kurs der Währung des jeweiligen Landes.

Was ist ein Forex Market Maker?

Forex Market Maker

Die Rolle des Forex Market Makers wird von den großen internationalen Banken übernommen. Sie stellen sicher, dass der Devisenmarkt funktioniert und nicht ins Stocken gerät. Wie jeder andere Markt folgt auch der internationale Währungshandel den grundlegenden Marktgesetzen: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis!
Die Anleger kaufen und verkaufen die Währungen, die Güter des Devisenmarkts, zwar nur fiktiv, dennoch muss auf der anderen Seite jemand sein, der dem Anleger die entsprechende Währung abkauft oder verkauft. Trotz des enormen Volumens des Devisenmarkts ist es eher unwahrscheinlich, dass sich ein anderer Anleger findet, der genau zur selben Zeit dieselbe Menge desselben Währungspaares in die andere Richtung wechseln möchte. Hier springen dann die Banken ein und kaufen und verkaufen dem Anleger das gewünschte Währungspaar in der gewünschten Menge, z.B. 500 � für 750 $ bei einem EURUSD-Kurs von genau 1,5000.

Je nachdem, in welcher Menge die Währungen gekauft oder verkauft werden, legen die Market Maker die Kurse für die einzelnen Währungspaare fest. Dies geschieht alle paar Sekunden, längstens alle 30 Sekunden. Damit stellt der Market Maker die ständige Funktionalität des Marktes sicher und geht selbst kein wirtschaftliches Risiko ein, indem er teilweise auch sehr schwache Währungen kaufen muss, da in diesen Fällen der Preis an die aktuellen Marktverhältnisse angepasst wird.

Was ist ein Forex Broker?

Forex Broker

Der Forex Broker stellt die Plattform für den Handel bei Forex und fungiert sozusagen als Mittelsmann zwischen dem privaten Anleger und dem Devisenmarkt, er führt also Käufer und Verkäufer zusammen. Dies geschieht, indem er eine Forex Software zur Verfügung stellt, mit der der Anleger am heimischen PC mit wenigen Mausklicks Währungspaare tauschen kann. In der Regel bieten die Forex Broker weit über 100 verschiedene Währungspaare an, die vom Anleger gehandelt werden können. Der Anleger richtet sich ein Konto bei einem Broker seiner Wahl ein, auf das er einen bestimmten Geldbetrag einbezahlt. Er kann nun schon mit einem relativ geringen Betrag sehr viel Geld bewegen, indem er seinen Margin als Sicherheitsleistung einbringt und damit über die bis zu 400fache Geldmenge verfügen kann.

In der Regel liegen die Hebel bei 1:100 oder 1:200. Ein Hebel von 1:400 ist eher selten zu finden und auch nur sehr erfahrenen Anlegern anzuraten. Der Einstieg ist oft schon mit 1000 $ möglich, bei so genannten Mini-Accounts auch schon mit 100 $. Allerdings wird bei den Mini-Accounts auch mit kleineren Hebeln gearbeitet, z.B. 1:10. Diese eignen sich vor allem für Anfänger, die damit zwar eine geringere Gewinnspanne haben, dafür aber auch nur sehr wenig verlieren können.